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5. Heldengeschichte: Betriebssanitäter – Das perfekte Team

5. Heldengeschichte: Betriebssanitäter – Das perfekte Team

 

Als Urs Berni, Betriebssanitäter der Valser Mineralquellen AG, im Sanitätszimmer eintraf, fand er einen litauischen Monteur einer externen Firma und seinen Arbeitskollegen vor. Der Monteur wälzte sich, wurde kaltschweissig und schrie vor Schmerzen.

Der Chefmonteur übersetzte sein Litauisch in gebrochenes Deutsch. Der Patient hatte sehr starke Bauchschmerzen. Urs Berni dachte an eine Nierenkolik. Wenige Sekunden später war der Monteur kaum noch ansprechbar. Nun wurde Urs Berni klar, dass er Herzprobleme hatte. Der griffbereite Defibrillator kam zum Einsatz und Berni alarmierte den Dorfarzt. Als der erste Schock abgegeben wurde – es waren inzwischen keine zwei Minuten vergangen – wählte Berni die gespeicherte Notfallnummer eines weiteren Betriebssanitäters, Richard Hubert. Auch setzte er bei der Notfallrufnummer 144 einen Notruf ab und forderte eine Ambulanz sowie die Rega auf. Der zweite Schock wurde abgegeben und nun traf Richard Hubert ein. Er übernahm die Beatmung, kontrollierte den Blutdruck und verabreichte dem Patienten Sauerstoff, während Urs Berni weiter die Herzdruckmassage durchführte. Der dritte Schock wurde abgegeben und nun traf der Dorfarzt ein, der sein AED mit EKG installierte, verschiedene Medikamente verabreichte und mit seinem AED zwei weitere Schocks abgab. Die Rega lud den Notfallarzt ab und flog zum offiziellen Landeplatz. Die Ambulanz aus Ilanz kam zirka zehn Minuten später und transportierte den Patienten zur Rega, die ihn ins Kantonsspital St. Gallen flog.

 

Nach knapp zwei Wochen Spitalaufenthalt wurde der Patient entlassen. Sein Sohn holte ihn im Kantonsspital St. Gallen ab und fuhr nach Vals, um sich bei Urs Berni und Richard Hubert zu bedanken. Er ging anschliessend bei ihm zu Hause zur Reha. Die beiden Betriebssanitäter erhielten für ihren Einsatz den SVBS AWARD 2018. Auch wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei den beiden bedanken. Urs Berni und Richard Hubert: Danke, dass Euch gibt!

 

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