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Das STOP-Prinzip: Dank Vorsorge weniger Sorgen

Das STOP-Prinzip: Dank Vorsorge weniger Sorgen

Wenn wir uns schon sorgen, dann sorgen wir besser vor als nach. Das STOP-Prinzip hilft, präventive Sicherheitsmassnahmen in der richtigen Reihenfolge umzusetzen und Sorgen aus dem Weg zu räumen. Dazu gehört auch die Anschaffung einer passenden Betriebsapotheke.

 

Erste Hilfe braucht es im Notfall. Um möglichst keine Erste Hilfe leisten zu müssen und Notfälle präventiv zu verhindern, müssen wir gute Sicherheitsmassnahmen umsetzen. Das geht nur, wenn wir unsere Gefährdungen kennen. Sie müssen wir mit viel Übersicht und Vorstellungsvermögen ermitteln. Manchmal empfiehlt sich dafür ein Blick von aussen, zum Beispiel jener eines externen Auditors oder Beraters, der mit uns einen Sicherheitsrundgang durch unser Unternehmen macht.

Wenn wir die Gefährdungen ermittelt haben und entsprechende Massnahmen treffen möchten, wenden wir am besten das STOP-Prinzip an: Substitution, Technische Massnahmen, Organisatorische Massnahmen und Personenbezogene Massnahmen.

  • Die  Substitution bedeutet, dass Gefahrenquellen einfach eliminiert werden. Beispielsweise schaffen wir uns eine Maschine an, die eine festgestellte Gefährdung per se ausschliesst. Oder wir ersetzen gefährliche Stoffe und Chemikalien durch ungefährliche Stoffe. Dadurch verhindern wir Vergiftungen, Verbrennungen oder Verätzungen durch diese Stoffe und müssen uns gar nicht erst um weitere Massnahmen kümmern.
  • Technische Massnahmen kommen zum Zug, wenn wir eine Gefährdung nicht durch Substitution ausschliessen können. Dadurch können wir sie trotzdem stark reduzieren. Zum Beispiel erstellen wir ein Gefahrstofflager mit Auffangwanne, sorgen uns um die Kühlung eines Motors, bauen Abschrankungen zu Maschinenanlagen auf oder bringen Lichtschranken an beweglichen Maschinenteilen an.
  • In einem nächsten Schritt kümmern wir uns um organisatorische Massnahmen: Wir überprüfen beispielsweise, ob alle Treppen mit einem Handlauf ausgestattet sind und informieren und sensibilisieren unsere Mitarbeitenden, diesen zu benutzen. Wir instruieren unsere Instandhalter, dass sie eine Maschine gegen unerwartetes Anlaufen sichern müssen, bevor sie an ihr arbeiten. Wir kümmern uns um die optimale Platzierung von Defibrillatoren, Sanitätsräumen und Betriebsapotheken sowie um ihre Ausstattung und regelmässige Kontrolle. Oder wir stellen sicher, dass der Fussweg zu unserem Betrieb im Winter bereits von Schnee und Eis befreit ist, wenn unsere Mitarbeitenden morgens zur Arbeit kommen.
  • Wenn alle ersetzenden, technischen und organisatorischen Massnahmen getroffen wurden, aber dennoch Gefährdungen übrigbleiben, müssen wir personenbezogene Massnahmen definieren. Dazu gehören zum Beispiel die persönlichen Schutzausrüstungen (PSA). Wir beschaffen passende Helme, Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe und ähnliches und schulen unsere Mitarbeitenden rund um den korrekten Einsatz dieser PSA.

Ganz egal, wie viel Vorsorge wir getroffen haben – leider gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Ein Notfall tritt nun zwar seltener ein. Dass wir aber dennoch einmal Erste Hilfe leisten müssen, schliessen wir dadurch nicht vollständig aus. Die Anschaffung einer guten Betriebsapotheke gehört folglich nicht nur zu einer guten organisatorischen und personenbezogenen Vorsorge, sondern ermöglicht auch eine optimale Nachsorge.

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