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Kann man Erste Hilfe auslagern?

Kann man Erste Hilfe auslagern?

Viele Aufgaben rund um die Erste Hilfe kann man an externe Dienstleister delegieren. Es ist jedoch fraglich, inwieweit eine solche Strategie sinnvoll ist – denn die Verantwortung für seine Mitarbeitenden kann man nicht auslagern. Wo macht es dennoch Sinn?

 


Die Erste Hilfe gehört in den allermeisten Betrieben nicht zum Kerngeschäft. Aus diesem Grund fragen sich viele Unternehmen, ob sie diese auslagern können. Tatsächlich lassen sich einige Prozesse outsourcen: Externe Berater können eine Risikoanalyse im Betrieb durchführen und aufzeigen, welche Gefahren bestehen, an welchen Stellen wie viele Betriebsapotheken sinnvoll sind, oder ob Sanitätsräume eingerichtet werden sollten. Berater können auch vorgeben, welche Materialien und Ausrüstungen angemessen sind.

 

Wer hat das Know-how?

Weiter gibt es Dienste, über welche man Ärzte telefonisch für medizinische Auskünfte und Anleitungen kontaktieren kann. Es existieren sogar Anbieter, welche die Kontrolle und das regelmässige Nachfüllen sowie den Ersatz und die Entsorgung der Verbandsmaterialien übernehmen. Obwohl eine solche Outsourcing-Strategie den Zeit- und Koordinationsaufwand für das Unternehmen reduziert, geht sie oft mit einer Auslagerung von wichtigem Know-how einher. In Notfällen kann mangelndes Fachwissen jedoch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

 

Behalten Sie die Übersicht

Niemand kann besser beurteilen, welches Material ein Unternehmen braucht als die eigenen Mitarbeitenden und Betriebssanitäterinnen. Sie sind nämlich diejenigen, die im Notfall die Erste Hilfe leisten. Deshalb ist es sinnvoll, wenn sie die nötigen Risikoanalysen durchführen und bestimmen, wo Betriebsapotheken und Sanitätsräume eingerichtet werden sollen. Da sie die Bedürfnisse des Unternehmens genau kennen, können sie auch das passendste Material auswählen, anschaffen, kontrollieren, nachfüllen und ersetzen. Dabei kann Beratung und Unterstützung von aussen jedoch helfen und einen wertvollen, frischen Blick bieten. Sie und Ihre Mitarbeitenden sollten aber nie den Überblick verlieren. Denn eines ist klar: Die Verantwortung für Ihre Mitarbeitenden können Sie nicht auslagern.

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